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Bundeshack – Was lernen wir daraus?

2020-09-08T15:16:12+01:00Von Daniel Morlock

Ende Februar 2018 wurde öffentlich bekannt, dass das bisher als sicher geltende IT-Netzwerk der Bundesregierung (IVBB) infiltriert wurde. Der Angriff wurde zwar bereits im Dezember 2017 entdeckt, er soll jedoch schon seit Ende 2016 aktiv gewesen sein. Das bedeutet, dass das IT-Netzwerk der Bundesregierung fast ein ganzes Jahr unentdeckt kompromittiert wurde. Dabei spielt es aus IT-Sicht erst einmal eine weniger wichtige Rolle, wer hinter der Cyberattacke steckt. Vielmehr sollte man darüber nachdenken, welche Gründe solch einen Angriff überhaupt möglich machen: Vor kurzem berichtete die Süddeutsche Zeitung (SZ) in einem Artikel, dass die Angreifer das Mailprogramm Microsoft Outlook verwendet haben, um mit der Schadsoftware auf den infizierten Systemen zu kommunizieren. Wie die Schadsoftware auf den Rechner gelangt war, ist bisher nicht öffentlich bekannt.

Die Ransomware GoldenEye

2020-04-19T15:11:14+01:00Von Robin Lutz

Die vergangenen Tage hat eine neue Welle von Ransomware in Deutschland ihr Unwesen getrieben. Erschreckend ist dabei vor allem die Qualität der Phishing-E-Mails, die den Benutzer dazu verleiten soll, eine Excel-Datei von einer unbekannten Person zu öffnen und die enthaltenen Makros auszuführen. Es hat den Anschein, dass die Angreifer auf Daten der Agentur für Arbeit zugreifen, um gezielt einzelne Personalentscheider innerhalb von Unternehmen zu attackieren. Für diesen Zweck wird eine Bewerbung vorgetäuscht, die auf den ersten Blick sehr glaubwürdig wirkt. Was ist Ransomware und wie funktioniert sie? Die Bezeichnung Ransomware ist abgeleitet von dem englischen Begriff für Lösegeld "ransom". Der Zusatz "ware" ist eine Kurzform für Software (vgl. Malware, Spyware, Crapware etc.) . Es handelt sich dabei um eine Schadsoftware, die

Open Source und der Telekom-Hack

2017-11-09T10:22:39+01:00Von Daniel Morlock

Deutschland ist knapp an einer digitalen Katastrophe von apokalyptischen Dimensionen vorbeigeschrammt. Aus dem Telekom-Hacking kann man aber für die Zukunft lernen. Quelle: FAZ Wie kann es sein, dass plötzlich so viele Haushalte und Unternehmen von der Außenwelt regelrecht abgeschnitten waren? Telefon, E-Mail und die gesamte Kommunikation waren über Stunden und manchmal sogar Tage komplett lahmgelegt. Teilweise wurde über Radio versucht, wenigstens ein paar der betroffenen Telekom-Kunden über den aktuellen Stand zu informieren. Nach diesen schwerwiegenden Ausfällen stellt sich natürlich schnell die Frage: Wie kann so etwas passieren und wer ist dafür verantwortlich? An dieser Stelle müsste man eigentlich so etwas sagen wie: Wir können Sie beruhigen oder es ist alles unter Kontrolle. Die Realität sieht leider anders aus. Grund für den großflächigen Ausfall am 04.

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